Samstag, 15. Juli 2017

Eichenstruth, Viehhofen und viele Höhlen

21.05.2017
Ausgesucht von Reinhold.
Dabei waren: Reinhold, Edi und Bernhard.
Wirtshäuser: Eichenstruth "Dorfgasthof Gerstacker".
Länge ca. 11,5 km, Höhenunterschied ca. 150 m (rauf und runter, völlig problemlos).



Ja mei, nur ein kleiner Kreis (Reinhold, Edi, Bernhard) für diese Wanderung (eigentlich nicht mal ein Kreis: können drei Leute einen solchen bilden?), aber sehr zur Nach-Wanderung empfohlen!

Nicht anstrengend, abwechslungsreich (Höhlen, Meiler, und viel original fränkische Gegend), und ein gutes Wirtshaus gibt es auch.

Nach Plan:



Los ging es in Viehhofen Richtung Kupfental. Kleiner, lohnender Abstecher zum Großen Rohenloch - eine Halbhöhle von etwa 70 Meter Gesamtlänge. Das ist nicht nur ein Geotop (geschwollene Erklärung: "Geotope sind Gebilde der unbelebten Natur, die Einblicke in die Erdgeschichte, einschließlich der Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde, vermitteln"), sondern auch wirklich beeindruckend: durch Grabungsfunde konnte nachgewiesen werden, dass die Höhle bereits in der Jungsteinzeit bewohnt war.




aktuelle (Kurzzeit-)Bewohner








Weiter durch die jetzt wieder belebte Natur - und durch ein wunderschönes Wiesental, einsam, und natürlich viele Kräuter!






Schon wieder eine Höhle (Saalburggrotte), aber nur von außen - innen konnte man nicht richtig reinkommen, reichlich niedrig (und bloß 15 Meter zugänglich). Aber schon der Weg dahin und die Felsformation (Saalburg, wer hätte das gedacht), innerhalb welcher sich dann die Höhle befindet, sind sehenswert.









Nach weiteren Wiesentälern wurde es Zeit für eine kleine Pause, die Bank stand genau richtig mit Blick auf Plech...

...aber keiner schaut hin

das kann's ja nicht gewesen sein - zu klein...

Plech




alles blüht - auch die Bäume (ein Paradies für Heuschnupfen-Allergiker), aber schön ist es halt auch





Die Foto-Ausbeute wurde dann geringer, ewig das Gleiche, ist ja langweilig: einsame Täler, keine Leute, alles schön grün, alles blüht - langweilig. Eigentlich.

An Plech vorbei ging's entlang alter und teilweise sogar noch aktiver Meiler (es gab da früher eine regelrechte Holzkohleproduktionsindustrie) Richtung "einsame Hochfläche" - schon wieder was fränkisches - nach Eichenstruth. Im Wirtshaus "Dorfgasthof Gerstacker" gibt's das gesamte Kitzmann-Sortiment und - wer hätte das gedacht - bodenständig Fränkisches zum Essen. Empfehlenswert! Offen nur an Wochenenden und Feiertagen.








Das war schon das Abschieds-Foto. Nach dem Mittagessen verkleinerte sich unsere Gruppe nochmals, und jetzt konnte man endgültig nicht mehr von einem "kleinen Kreis" sprechen - zu zweit einen Kreis bilden?

Gemütlich zurück von Eichenstruth durch das Immental hoch zum Münzinghof (schöne Aussichten) und dann weiter zum Geisloch, einer der größten bzw. längsten Höhlen in der Gegend, ca. 145 m kann man rein. Kann man, wenn man eine Taschenlampe dabei hat (hatten wir nicht) und wenn es trocken ist (war es nicht). Aber so haben wir einen guten Grund, vielleicht mal auf einem anderen Weg dahin zu gehen...


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